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Schlichte, einfarbige graue Vektordarstellung der Skyline von Bremen mit markanten Bauwerken wie St. Petri Dom- und Fernsehturm, Windmühle und weiteren urbanen Strukturen auf hellem Hintergrund.

Herzlich willkommen auf der Seite des Bremer Krebsregisters!

Jeder zweite Mann und etwa 40 Prozent aller Frauen erkranken im Laufe des Lebens an Krebs und jedes Jahr sterben rund 220.000 Menschen in Deutschland an den Folgen dieser Krankheit. Vor diesem Hintergrund ist eine systematische Beobachtung des Krebsgeschehens von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Eine flächendeckende und vollständige Krebsregistrierung bildet eine wichtige Grundlage, um weitere Fortschritte bei der Vorbeugung, der Früherkennung und der Behandlung von Krebserkrankungen zu ermöglichen.

Als klinisch-epidemiologisches Krebsregister des Landes Bremen verarbeiten wir flächendeckend stationäre und ambulante Daten zum Auftreten, zur Behandlung und zum Verlauf von Tumorerkrankungen. Diese Daten werden regelmäßig analysiert und ausgewertet. Hiervon profitieren sowohl die Patient:innen als auch die behandelnden Ärzt:innen, Krankenkassen und politischen Entscheidungsträger. Das Register ist darum auch ein fester Partner der Wissenschaft und an zahlreichen wichtigen Studien beteiligt.

Krebs in Bremen

Jedes Jahr wird bei fast 4.200 Personen der Bremer Wohnbevölkerung eine Krebsneuerkrankung diagnostiziert. Bei einer Bevölkerung des Landes Bremen von etwa 680.000 entspricht dies einer rohen Rate von rund 610 Fällen pro 100.000 Einwohner:innen. Hinzu kommen weitere ca. 1.200 Patient:innen mit einem nicht-melanotischen Hauttumor. Diese Tumoren sind durch eine sehr gute Prognose gekennzeichnet und werden daher bei der Krebsberichterstattung nach internationalen Gepflogenheiten nicht mitgezählt.

Das Risiko an Krebs zu erkranken steigt mit dem Alter. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Frauen bei 71 Jahren und für Männer bei 72 Jahren. Weniger als 10 Prozent der Krebsfälle treten vor dem 50. Lebensjahr auf. Die Chance eine Krebserkrankung zu Überleben hängt stark von der Art der Krebserkrankung ab. Betrachtet man die Gesamtheit der Krebserkrankungen beträgt der Anteil der Überlebenden fünf Jahre nach Diagnosestellung etwa 60 Prozent. Mit jährlich etwa 2.000 Todesfällen stellt Krebs die zweithäufigste Todesursache in Bremen dar.

Blick auf den Bremer Marktplatz mit historischen Giebelhäusern, der Liebfrauenkirche und dem Rathaus bei blauem Himmel.

Aktuelles

17. Dezember 2025

Neuer Infobrief

Der neue Infobrief 4. Quartal 2025 (Version 1.1) des Bremer Krebsregisters ist jetzt verfügbar.

11. Dezember 2025

Wechsel der Trägerschaft der Vertrauensstelle

Die KV Bremen hat die Trägerschaft der Vertrauensstelle abgegeben. Ab dem 01.01.2026 wird das BIPS die Führung der Vertrauensstelle übernehmen. Weitere Informationen finden Sie hin:

10. Dezember 2025

Neuer Bericht zu Leistungsdaten

Der Bericht zu den Leistungsdaten für den Zeitraum 01.01.2016 – 31.12.2024 kann jetzt heruntergeladen werden.

Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KV)
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS
Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz